AWS – 1 Hour

AWS – 1 Hour

Man glaubt es kaum, jedoch gibt es immer noch Unternehmen und Mitarbeiter, welche AWS nicht kennen oder einsetzen. Ja, es gibt wirklich immer noch viele, die erfolgreich Cloud-Distancing betrieben haben oder immer noch betreiben.

Die Aussagen wiederholen sich hier stetig – die Cloud ist nicht sicher, wer hat alles Zugriff drauf etc. Wenn ich bestimmte Umgebungen sehe und wie diese «gesichert» sind, oder eben nicht, dann ist jede Grundsicherheit, die uns eine Cloud bietet, um ein Vielfaches besser. Beispielsweise steht der Server im Abstellraum oder in einem offenen Kabäuschen ohne Kühlung. Diese u.a. Unzulänglichkeiten treffe ich seit nun mehr als 17 Jahren, in denen ich meinen Beruf ausübe, immer wieder an.

AWS Free Tier

Darum dachte ich, schauen wir uns mal diese Wolken an und sehen am Beispiel von AWS, wie wir in diese Welt einsteigen können. Und das sogar umsonst, mit dem «Free Tier» Account.

«https://aws.amazon.com/free»

Das ist unglaublich, die Seite ist äusserst einladend «Create a Free Account». Viele denken, dass die Cloud sehr günstig ist, doch komplett kostenlos…?

Lasst es mich Euch kurz erklären. Die ersten 12 Monate erhaltet Ihr bestimmte Services in einem definierten Umfang gesponsert.

Warum? Damit Ihr euch mit dem Produkt bekannt machen könnt. Sozusagen ein Blind-Date mit bestimmten Möglichkeiten. Z.B. sind nur fünf Küsse erlaubt 🙂

Schauen wir uns ein paar bekannte Services an, die inkludiert sind und Euch am Anfang Eurer Cloud-Journey über den «Weg» laufen.

Wenn ihr links den Filter auf «Featured» setzt, werden die «bekanntesten» Services angezeigt, welche inkludiert sind.

Dazu gehört z.B. 750h pro Monat, um eine EC2 Instanz einer bestimmten Grösse laufen zu lassen. Das Unglaubliche dabei: sogar die Lizenz ist inkludiert.

Das heisst, für meinen Testaufbau kann ich mich entscheiden, zwischen 1 x Instanz laufen zu lassen – mal max. 750h im Monat oder mehrere für eine kürzere Laufzeit, um mir so eine Umgebung zusammenzubauen. Diese kann ich bei Nichtgebrauch wieder «terminieren».

Erstellen des Accounts

Wenn ich auf «Create a Free Account» gehe, komme ich auf die erste Seite, welche uns ein paar Details entlocken will.

Das Formular füllen wir aus und auf der nächsten Seite für diesen Blog gebe ich mal «Personal» also Privatgebrauch an.

Ja, wir dürfen unsere Kreditkartendaten angeben. Natürlich müssten wir zahlen, wenn wir über die Stränge der «Free-Tier» Kontingente schlagen 🙂

Und zuallerletzt dürfen wir noch bestätigen, dass wir wir sind 🙂



Zuerst bestätigen wir mit einem «captcha», dass wir kein Roboter sind und danach noch mit einem Code, welchen wir uns per SMS oder Voice-Nachricht senden lassen können.

Diese Gegensätze 🙂 Public Cloud und SMS – herrlich. Fehlt bloss noch die Option «Brieftaube».

Und der Code ist wirklich angekommen 🙂

Nun wähle ich einen passenden Support-Plan aus. Für meine Tests genügt der Base-Plan. Wichtig: Bestimmte Services setzen einen bestimmten Minimum-Support-Plan voraus!

Dann dürfen wir noch ein wenig unsere Experience anpassen.

Und endlich dürfen wir uns bei der Console anmelden, und zwar mit dem Root-User.

Das Erste, was wir zunächst machen, ist einen Billing-Alert einzurichten, um uns einen gewissen Schutz zu geben, wenn wir am Anfang über die Stränge schlagen.

Dazu nutzen wir den Dienst «CloudWatch». Diesen erreichen wir oben links über «Services» und bequem per «Suche».

Dann gehen wir links unter «Alarms» auf «Billing».

Anschiessend auf «Create alarm».

Für den Moment machen wir es uns einfach und belassen alles auf dem Standard und setzen einen «statischen» Wert von 2$.

Das heisst, wir werden informiert, sobald die «Estimated Charges» bei 2$ sind. Die E-Mail-Adresse, die informiert wird, geben wir hier an.

Wir klicken nun auf «Next» und können noch den «Alarm» Namen definieren.

Das bestätigen wir wieder mit «Next».

So, das war nun nicht gerade Best-Practice. Ich würde zuerst anraten, den «IAM» Service zu besuchen und Gruppen zu erstellen etc. Ich wollte Euch zunächst nur die «Angst» vor dem „arm werden“ nehmen. Das ist nicht die eleganteste Lösung, aber für den Anfang reicht es.

Im nächsten Blog schauen wir, welche Schritte wir als nächstes unternehmen sollten.

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